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Flug der Liebe - Wenn ich ein Vöglein wär
Volkslied
Arrangeur: Friedrich Silcher
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
„Flug der Liebe“ / „Wenn ich ein Vöglein wär“ Friedrich Silcher (1789–1860) – Satz für Männerchor Der Männerchorsatz „Flug der Liebe“, besser bekannt unter dem Anfang „Wenn ich ein Vöglein wär“, gehört zu den innigsten und populärsten Liebesliedern, die Friedrich Silcher für Männerchor eingerichtet hat. Kaum ein Komponist hat das deutsche Volkslied so nachhaltig geprägt wie Silcher, und dieses Lied ist ein Paradebeispiel für seine Kunst: schlichte Schönheit, klare Linien, unmittelbare Wirkung. Hintergrund: Der Text geht auf ein altes deutsches Volkslied zurück, wohl aus dem frühen 18. Jahrhundert. Thema: Sehnsucht, Entfernung und Treue – das Bild des Vogels, der zur geliebten Person fliegt, ist ein klassisches Motiv volkstümlicher Liebespoesie. Silcher arrangierte zahlreiche Volkslieder für männerchorische Laienkultur, besonders für die ständig wachsenden Gesangvereine seiner Zeit. Musikalische Merkmale: Homophoner Satz: Alle Stimmen bewegen sich weitgehend gemeinsam – typisch Silcher, da es die Textverständlichkeit stärkt und die emotionale Direktheit betont. Melodik: schlicht, fast wie von selbst singend. Der Tenor führt die Melodie, während die übrigen Stimmen wärmende harmonische Stütze geben. Harmonik: sanfte Dur-Moll-Wechsel, gerade dort, wo der Text emotional wird („und wollt' ich fliegen zu dir…“). Diese kleinen Wendungen gehören zum Silcher-Stil und schaffen ergreifende Momente ohne Pathos. Stimmführung: angenehm für Männerchöre – keine extreme Lage, aber viel Gelegenheit für warmen, getragenen Klang. Rhythmik: ruhig, liedhaft – die Phrasen haben etwas wie Ein- und Ausatmen, was das Thema der Sehnsucht akustisch spürbar macht. Stimmung und Wirkung: Der Satz lebt von schlichter Innigkeit – kein Effekt, sondern reine Empfindung. Besonders wirkungsvoll sind die ruhigen Schlusszeilen, wenn sich die Harmonie sanft legt, als ob der Vogel zur Ruhe käme. Es ist ein Lied, das Herzensnähe erzeugt – nicht durch große Gesten, sondern durch Zartheit und Wärme. Repertoire-Stellung Ein Lieblingsstück vieler Männerchöre – vom traditionellen Gesangverein bis zum modernen Ensemble. Es funktioniert gut in geistigen, weltlichen, romantischen oder gedenkenden Programmen. Ein klassisches Beispiel dafür, wie Silcher das deutsche Volkslied in eine chorische Kunstform verwandelte, ohne seine Natürlichkeit zu verlieren. Hinweise für die Aufführung: Sanfte, gleichmäßige Legato-Kultur – keine harten Konsonanten. Dynamische Zurückhaltung: lieber warm-leise als laut. Gutes Phrasieren und viel Aufmerksamkeit auf den Textinhalt. Das Tempo nicht schleppen, sondern schwebend halten – wie der „Flug“ im Titel.
Mind. 20 Lizenzen
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Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: TTBB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.Dieses Stück
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell
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Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
Pauschallizenz fürs Ensemble
Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.
Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
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Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.
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Proben und aufführen
Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.













