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Hirtenlied - O Winter, schlimmer Winter – Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) – Notenvorschau

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Hirtenlied - O Winter, schlimmer Winter

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Textdichter: Johann Ludwig Uhland

Werkverzeichnis: op. 88,3

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 4 Seiten

Beschreibung

„Hirtenlied“ op. 88,3 – Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Romantischer Chorsatz · gemischter Chor (SATB) Text: Joseph von Eichendorff (oder Uhland) Das „Hirtenlied“ aus Mendelssohns op. 88 gehört zu den poetischsten und atmosphärisch feinsten weltlichen Chorsätzen des Komponisten. Grundlage ist ein Gedicht Joseph von Eichendorffs – ein Meister der deutschen Romantik – das die Stille der Nacht, den Frieden der Natur und die innige Nähe des Göttlichen beschreibt. Mendelssohn greift diese Stimmung mit großer Klangsensibilität auf und formt daraus ein kleineres, aber hochmusikalisches Chorjuwel. Hintergrund: Opus 88 umfasst vier weltliche Chöre nach Texten deutscher Romantiker. Eichendorffs Gedicht steht ganz in der Tradition der Nacht- und Naturlyrik, die Mendelssohn besonders lag. Stilistisch bewegt sich das Stück im Bereich der lyrischen Chorminiaturen – keine große Form, aber ein meisterhafter musikalischer Moment. Musikalische Merkmale: Weich-fließende Phrasen: Die Musik trägt das Bild der nächtlichen Natur – ruhig, atmend, fast wie ein „Wiegen“. Lyrisch-kantable Melodik: typisch Mendelssohn – leicht zu singen, aber voller feiner Nuancen. Polyphone Transparenz: kleine Imitationen und Echoeffekte lassen die Stimmen wie Hirtenrufe über eine stille Landschaft klingen. Harmonik: reich, farbig, aber nie schwer – Mendelssohns wohldosierte romantische Modulationen führen in sanfte, poetische Lichtwechsel. Klangbild: schimmernd, warm, nächtlich – ideal für Chöre, die ein feines Piano und gutes Legato beherrschen. Charakter und Wirkung: Der Satz vermittelt Nachtstille und friedliche Einsamkeit – eine Musik, die nicht auf große Gefühle drängt, sondern innere Ruhe ausstrahlt. Die Atmosphäre ist verklärt-romantisch, keineswegs sentimental – eher ein Klangbild, das „die Seele weit macht“. Das Stück wirkt wie ein musikalischer Augenblick im Mondlicht: weich, zart, von einer tiefen, aber stillen Frömmigkeit durchzogen. Repertoire-Stellung: Eines der beliebtesten kleineren Chorwerke Mendelssohns. Ideal für: romantische Programme, Sommer- und Nachtkonzerte, Advents- und Weihnachtsprogramme (wegen der Hirten- und Nachtmotive), a-cappella-Abende mit gemischten Stimmungen. Ein schönes Gegenstück zu anderen Mendelssohn-Chören wie „Abschied vom Walde“, „Die Nachtigall“, „Richte mich, Gott“ (als geistliche Ergänzung). Aufführungshinweise: Ruhiges, gleichmäßiges Tempo, nicht drücken. Warmes Piano ist essenziell – der Satz lebt vom Leisen. Atembögen groß denken: die Musik fließt, sie „schwebt“. Text klar und doch weich artikulieren – romantischer Lyrikton. Stimmen sauber balancieren: kein Übergewicht der Mittelstimmen, damit die Transparenz bleibt. Besondere Aufmerksamkeit gilt den feinen Modulationen – sie tragen die poetische Wirkung.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

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Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.